Eins sein oder Kains sein: Die Adventgemeinde in Deutschland und der ökumenische Irrweg

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9783981640007
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Eigenschaften

Hersteller:
Seiten:
192
Ausgabe:
2014
ISBN-13:
978-3-9816400-0-7
Format:
Paperback, 148 x 210
Sprache:
Art.-Nr.:
9783981640007

Beschreibung

In einem seiner letzten Gebete bittet Jesus darum, dass seine Nachfolger „alle eins seien“. Diesen Wunsch Jesu zu erfüllen, ist das erklärte Ziel der ökumenischen Bewegung. Das vorliegende Buch hinterfragt kritisch, um welchen Preis diese Einigung der Kirchen herbeigeführt werden soll. Die Ursachen, die sowohl zu der gegenwärtigen Verweigerung in der Wahrheitsfrage als auch zur Verwässerung konkreter Glaubensaussagen führten, werden ebenso untersucht wie die praktischen Auswirkungen auf das Gemeindeleben am Beispiel der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland.
Im Mittelpunkt stehen die in den 1980er Jahren ausgearbeiteten Thesen der beiden katholischen Theologen
Karl Rahner und Heinrich Fries. Ziel des von ihnen entwickelten Konzepts („Rahner-Fries-Plan“) ist es, die
ökumenische Annäherung der Konfessionen theologisch zu begründen.
Das Wesentliche an diesem Plan lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Was in der einen Kirche verbindliche Lehre ist, muss von der anderen Kirche nicht übernommen, darf aber gleichzeitig auch nicht in Frage gestellt werden. Die Thesen von Rahner/Fries werden in den einzelnen Kapiteln systematisch betrachtet und bewertet. Daraus ergeben sich Anhaltspunkte zu einer Neubewertung des Ökumenismus.
Die ökumenische Frage stellt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland vor eine Zerreißprobe. Das Buch will nicht nur eine informative Quelle aktueller Vorgänge für den adventistischen Leser sein, sondern möchte all jenen eine Hilfestellung bieten, die sich mit der ökumenischen Bewegung der Gegenwart auseinandersetzen wollen.

Matthias Rosner wurde 1955 in Dresden geboren. Als Christ und engagierter Adventist bewahrt er
sich seinen kritischen Blick auf seine eigene Freikirche. Das hilft ihm, Fehlentwicklungen zu erkennen
und sich für Korrekturen einzusetzen, ohne dabei die Liebe zu seiner Gemeinde zu verlieren. Beruflich liegen
seine Wurzeln in der Elektronik und der EDV. Seit der Nach-Wende-Zeit ist er als selbständiger Handwerksmeister tätig.

Heinz Hopf, Pastor i. R.: Aus liebevoller Sorge um die Botschaftstreue seiner Freikirche ist es dem Autor
Matthias Rosner gelungen die Veränderungen in Lehre und Praxis seiner geistlichen Heimat aufmerksam zu
begleiten, tiefschürfend zu analysieren und bibelgebunden zu kommentieren. Aufgrund seiner Erfahrungen und seines Wissens als Insider kommt er dabei nicht umhin in den bekannten Thesen der katholischen Theologen Karl Rahner und Heinrich Fries („Einigung der Kirchen - reale Möglichkeit“ 1983) zahlreiche Parallelen zu jener dramatischen Akzentverschiebung in seiner eigenen Freikirche zu entdecken, die den Weg hin zu einer ökumenischen Einigung vorzeichnen.

Wer als engagierter Christ und insbesondere als Siebenten-Tags-Adventist in Deutschland die identitätsverändernden Verwerfungen in einigen Teilen dieser global angelegten Denomination mit verfolgt hat, sieht sich durch die Recherchen Rosners bestätigt, wer bisher die Augen davor verschlossen hielt, brauchte diese Einsicht um so nötiger. Denn der Autor versteht sich nicht als liebloser Kritiker und Richter seiner Kirche, sondern als Mahner und Helfer. Das Buch gehörte deshalb in jede Familie, die am Gemeindeleben der Freikirche teilnimmt.

Heinz Schaidinger, Seminar Schloss Bogenhofen: Die Stellung der weltweiten Adventgemeinde zur ökumenischen Bewegung wird schon seit Jahrzehnten diskutiert. Diese Frage gehört heute zu den brennendsten Themen, sie ist ein „hot potato“. Das vorliegende Buch bezieht Stellung in dieser Diskussion, ein Beitrag, dem ich viel Beachtung wünsche.

Ingo Sorke, Southwestern Adventist University: Hervorragend! Ich habe dein Manuskript mit großem Interesse gelesen. Akademisch anspruchsvoll und inhaltlich konzentriert. Ich ermutige zur Publikation; deine Ausführungen rufen nach einer größeren Leserschaft. Der Gedankengang reflektiert vollkommen meine These der „De-Adventisierung“ des Adventismus, ist aber wesentlich anspruchsvoller formuliert und besser recherchiert. Ich freue mich auf das Endprodukt deiner Analyse/Synthese.

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